Aus dem Studierzimmer 15.10.2014

Leider war die Stimmung nicht mehr so richtig prima, aber ich finde die Aufnahme trotzdem ganz brauchbar. Abgesehen davon erhebt diese Reihe keinen Anspruch auf Perfektion, sondern soll sozusagen das Ohr an der Wand meines Studierzimmers sein.
Also daher frisch von heute:

Augusto Kühnel, Partita XI, Preluda

Der achte Bund

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Marin Mersenne, Harmonie universelle, Livre IV, P.192

Ich habe zur Zeit meine Viola da Gamba mit einer achten Bundsaite versehen. Eine solche Einrichtung des Instruments war in Frankreich im 17./18Jhdt. möglicherweise nicht unüblich. Neben der Abbildung in Mersennes Harmonie universelle finden sich auch Spuren einer achten Bundsaite u.a. an einer Viola da Gamba von Michel Colichon.

Der achte Bund macht aus klanglicher Sicht durchaus Sinn, er ermöglicht das die oft benötigten Töne f auf der a-Saite und c auf der e-Saite im 8. Bund gegriffen werden können und sich so klanglich wie die anderen im Bund gegriffenen Töne verhalten.

Aus dem Studierzimmer 18.9.2014

Die Reihe „Aus dem Studierzimmer“  findet heute ihre Fortsetzung mit der Sarabande aus der Suite in a-moll von Le Sieur Dubuisson.

Ich möchte noch anmerken das die Aufnahmen weder geschnitten noch sonstwie „verhübscht“ sind, ich spiele die Stücke wie im Konzert von oben links nach unten rechts durch. Die Nachbearbeitung beschränkt sich auf das abschneiden meines „gekruschtels“ am Anfang und Ende der Aufnahme und der Umwandlung in das mp3 Format.

Also heute frisch von gestern 😉
Le Sieur Dubuisson, Suite la mineur, Sarabande

Aus dem Studierzimmer 8.9.2014

„Aus dem Studierzimmer“  soll eine Reihe von Postings werden in welcher ich ab und an eine Aufnahme von Werken an denen ich gerade arbeite vorstelle.

  • Die Aufnahmen entstehen in meinem Studierzimmer.
  • Aufnahmegerät ist ein ZOOM H4n Handy Recorder.
  • Die Nachbearbeitung wird mit Audacity unter MacOSX besorgt.

Erste Folge:
Le Sieur Dubuisson, Suite la mineur, Prelude

Johann Schenck – L’Echo du Danube – Sonata 5

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Ich habe die „Sonate 5“ aus „L’Echo du Danube“ aus dem Manuskript von 1705 Nr.16598 der Österreichischen National Bibliothek Wien (ÖNB) in einen modernen Notensatz übertragen.

Beim Satz habe ich versucht möglichst nahe am Original zu bleiben, d.h. das die zur Enstehungszeit gültigen Notationsregeln weitgehend beibehalten wurden (z.B. Vorzeichen gelten für den jeweiligen Ton – und gleiche Töne in direkter folge – nicht aber für den ganzen Takt etc.).

Diese Sonate für Viola da Gamba Solo existiert in einer weiteren Fassung (Manuskript, Albertina Wien 1705) als Partita in d-moll, im Unterschied dazu findet sich in der vorliegenden Fassung eine „Aria – Adagio assai“ anstelle einer „Tempo di Gavotta“ das die Partita abschließende „Menuet“ fehlt hier.

Die Noten stehen als pdf-Datei bei IMSLP zum Download bereit:
Echo du Danube – Sonata 5